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Halbjahres-Countdown bis zu den Paralympics 2024: Bei Ottobock laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren

Das Healthtech-Unternehmen setzt auf Digitalisierung der Werkstatt

(c)GettyImagesforOttobock I Ezra Frech

Mittwoch, 28. Februar 2024

In exakt einem halben Jahr wird die traumhafte Kulisse der Stadt der Liebe zum Schauplatz der Paralympischen Spiele 2024. Vom 28. August bis zum 8. September werden sich in Paris 4.400 AthletInnen aus aller Welt in 23 verschiedenen Sportarten messen.

Als langjähriger Partner des International Paralympic Comitees (IPC) stellt das Medizintechnikunternehmen Ottobock auch in diesem Jahr erneut den technischen Service – vor und während der Paralympischen Spiele.

Peter Franzel, Head of Events, Exhibitions & Sports bei Ottobock, zur Relevanz der Werkstatt: „Stellen Sie sich vor: Als Sportlerin oder Sportler haben Sie jahrelang hart trainiert. Im Training und bei Qualifikationswettkämpfen alles gegeben. Jetzt sind Sie im bezaubernden Paris, um sich endlich Ihren Traum von den Paralympics, einem neuen Weltrekord oder einer Medaille zu erfüllen. Plötzlich ist etwas mit Ihrem technischen Hilfsmittel nicht in Ordnung, das für die Wettkampfteilnahme unbedingt notwendig ist - ein absoluter Albtraum für jeden Paralympionik.“

Ottobock Werkstatt hält AthletInnen den Rücken frei

Damit das nicht passiert und die Wettkampfteilnahme auch dann gewährleistet ist, wenn etwas an den Hilfsmitteln kaputt geht oder ausgetauscht werden muss, steht ein 164-köpfiges Ottobock-Team aus 41 Nationen, das 31 Sprachen spricht, den AthletInnen mit Rat und Tat zur Seite.

In einer 650 Quadratmeter großen Hauptwerkstatt und 14 kleineren Werkstätten in den Sportanlagen sorgen erfahrene Rollstuhl-, Prothesen- und Orthesen-SpezialistInnen sowie weitere ExpertInnen für medizinische Hilfsmittel für die Wettkampfteilnahme von technischer Seite. Dieser Service steht dabei jedem Athleten und jeder Athletin kostenlos zur Verfügung und ist unabhängig vom Hersteller oder Art des Hilfsmittels.

Zeitersparnis durch eine digitalere Werkstatt

Das Engagement von Ottobock für den paralympischen Sport geht auf das Jahr 1988 zurück, als vier australische Orthopädietechniker bei den Spielen in Seoul kurzerhand einen Pavillon errichteten, um Hilfsmittel zu warten und zu reparieren. Dieses Engagement wurde im Laufe der Jahre kontinuierlich ausgebaut und ist heute von einer digitalen Entwicklung geprägt.

„In diesem Jahr ist unsere Werkstatt digitaler als je zuvor“, erklärt Julian Napp, Technical Director der Werkstatt in Paris und Orthopädietechnikermeister bei Ottobock. „Wir werden 3D-Drucker einsetzen, um Einlagen oder Ersatzteile vor Ort zu produzieren. Zudem wird die Werkstatt mit Scannern ausgestattet sein, um die Maße der Athleten zu erfassen, anstatt auf herkömmliche Gipsabdrücke zurückzugreifen."

Diese digitalen Innovationen versprechen eine erhebliche Zeitersparnis und eröffnen neue Möglichkeiten in der Werkstatt. So können beispielsweise Prothesenschäfte durch die Möglichkeiten der digitalen Modellierung schneller neu angefertigt werden. Das kann oft unkomplizierter sein als eine Reparatur des alten Schaftes. Diese fortschrittlichen Technologien werden die Kapazitäten erweitern und die Versorgung der Athletinnen und Athleten angenehmer gestalten.

„Wir freuen uns sehr, die Athletinnen und Athleten in einem halben Jahr erneut mit unserem Technical Repair Service Center unterstützen zu können. Es ist immer wieder ein magisches und emotionales Erlebnis. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, erzählt Peter Franzel.

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Erfahrene OrthopädietechnikerInnen, RollstuhlspezialistInnen und Schweißer sorgen für die fachgemäße Reparatur und Wartung der Ausrüstung.
Erfahrene OrthopädietechnikerInnen, RollstuhlspezialistInnen und Schweißer sorgen für die fachgemäße Reparatur und Wartung der Ausrüstung.
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Schon bevor die Paralympics starten, laufen Ottobocks Werkstätte auf Hochtouren, um die hundertprozentige Funktionsfähigkeit der Sportausrüstung nach dem Transport sicherzustellen.
Schon bevor die Paralympics starten, laufen Ottobocks Werkstätte auf Hochtouren, um die hundertprozentige Funktionsfähigkeit der Sportausrüstung nach dem Transport sicherzustellen.

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Anna Sophia Heinrich, Duale Studentin Unternehmenskommunikation
Duale Studentin Unternehmenskommunikation

Anna Sophia Heinrich