Medieninformationen

OTWorld 2026.

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Bei der internationalen Leitmesse für Orthopädietechnik präsentiert Ottobock vom 19. bis 22. Mai 2026 seine Innovationen im Bereich Prothetik und Neuro-Orthetik. BesucherInnen erwartet am Messestand (Stand D30, Halle 5) ein umfassender Einblick, wie moderne Patient Care Betriebe von ganzheitlichen Lösungen profitieren. Insbesondere die digitalen Anwendungen zeigen, wie sich modernste Technologien nahtlos in bestehende Versorgungsprozesse einfügen und diese effizienter gestalten.

Mehr als 20 Demo-AnwenderInnen teilen am Messestand des MedTech-Champions ihre Erfahrungen. In sieben täglichen Shows geben sie zusammen mit ProduktexpertInnen Einblicke in Nutzung und Nutzen der Hilfsmittel und digitalen Lösungen.

Selbständigkeit und Teilhabe aller sind entscheidend für eine starke Gesellschaft. Mit Aufklärungsarbeit und politischem Engagement übernehmen wir Verantwortung, den Zugang zu moderner Versorgung für Menschen weltweit zu verbessern. Dafür bietet uns die OTWorld die ideale Plattform.

Oliver Jakobi, CEO of Ottobock SE & Co. KGaA
Chief Executive Officer (CEO) und Chief Sales Officer (CSO)
Produktneuheiten

Innovationen für die Versorgung von morgen.

michelangelo Versorgungslösung.

Ottobocks inhouse entwickelte Handprothese michelangelo wird smart. Mit dem Anschluss an die Myo-Steuerung sowie einer technologischen Weiterentwicklung bringt Ottobock eine Versorgungslösung auf den Markt, die intuitive Steuerung, natürliche Bewegungen und Griffkraft verspricht. Die Kombination mit der auf künstlicher Intelligenz basierenden myosmart plus Prothesensteuerung und der connectgrip App ermöglicht eine smarte, zielführende Versorgung. AnwenderInnen können dadurch bis zu acht Greif- und Bewegungsarten ansteuern sowie unerwünschte Bewegungen speichern. Damit setzt die bewährte Multigriff-Hand, bekannt für seine Stärke und Geschwindigkeit, neue Maßstäbe in Funktionalität, Sicherheit und Flexibilität.

michelangelo kommt mit einer breiten Auswahl an Handschuhfarben einher, die es den AnwenderInnen ermöglicht, ihre Hand an ihren persönlichen Stil anzupassen. Und: Sie machen es auch möglich, mit Wasser in Berührung zu kommen, ohne sich um die mikroprozessorgesteuerte Prothese sorgen zu müssen. Ebenfalls verfügbar in einer kleineren Handgröße profitieren von der neuen michelangelo nun auch TeenagerInnen und Frauen. Durch das modular aufgebaute myoelektrische Portfolio können OrthopädietechnikerInnen je nach Bedarf der AnwenderInnen die Hände michelangelo, speedhand, bebionic, Greifer, die verschiedenen Handgelenke sowie Ellbogengelenke DynamicArm und ErgoArm – bei einer Oberarm- und Schulterversorgung – flexibel kombinieren.

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Weitere prothetische Innovationen.

Das mechatronische Prothesenkniegelenk Genium X4 bietet eine höhere Performance, reagiert schneller auf die Impulse der AnwenderInnen und fühlt sich gleichzeitig geschmeidiger an beim Gehen.
Die nächste Generation der mikroprozessorgesteuerten Kniegelenke

Genium X4

Basierend auf bewährter Genium OPG-Technologie (Optimiertes Physiologisches Gehen) und Robustheit setzt die Prothese neue Standards in Sachen Leistung. Die Funktionen des neuen Kniegelenks beinhalten das optimierte Aufwärtsgehen, eine Start-to-Walk Funktion, verbesserte Standphasenunterstützung und dynamisches Rückwärtsgehen. Sie wurden entwickelt, um ein außergewöhnlich sanftes und geschmeidiges Gehen zu ermöglichen, ganz gleich, ob die AnwenderInnen durch enge Räume oder Menschenmengen navigieren, Rolltreppe fahren, eine schwere Tür mit einem Rückwärtsschritt aufziehen, durchs Wasser waten, am Strand entlang spazieren oder wandern gehen. Dazu kommt das neue intuitive Radfahren: Ohne den MyMode aktivieren zu müssen, erkennt das Gelenk den Anfang und das Ende der Pedalbewegung automatisch und passt den Widerstand in Echtzeit an. Das Genium X4 verfügt über eine Akkulaufzeit von bis zu fünf Tagen und wird mit einer breiten Palette an Cover-Optionen angeboten, um die natürliche Beinform nachzubilden. Diese lassen sich von den AnwenderInnen selbst austauschen und individualisieren.

iconiq Liner.

Orthopädiefachkräfte standen bislang vor folgender Herausforderung: Maßgefertigte Lösungen, die auf die individuellen Bedürfnisse der AnwenderInnen eingehen, waren in der Regel sehr teuer und aufwendig herzustellen. Mit Ottobocks erstem 3D-gedruckten Liner iconiq wird Individualisierung so einfach wie nie zuvor.

Möglich macht das Ottobocks neuartiger, vollständig digitaler Fertigungsprozess in Verbindung mit einer innovativen 3D-Silikondrucktechnologie:
Ein 3D-Scan des Stumpfes genügt, um einen Datensatz zu erzeugen – ohne Marker oder spezielles Equipment. Die Form orientiert sich exakt an der Anatomie der AnwenderInnen und berücksichtigt empfindliche Stellen und Narbengewebe. Nach Eingabe der Stumpflänge und Auswahl des Designs innerhalb der Ottobock Bestellplattform wird der Datensatz direkt in die Fertigung überführt. Die Produktion selbst erfolgt per 3D-Druck. So entstehen maßgeschneiderte Liner schnell und einfach. Zudem ist iconiq von seinen Materialeigenschaften so flexibel, dass er sogar im Para-Sport getragen werden kann, ist aber ebenso geeignet für AnwenderInnen ab Mobilitätsgrad 2.

Für Orthopädiefachkraft und AnwenderIn bedeutet iconiq konsistente Ergebnisse, die jederzeit, schnell und einfach reproduzierbar sind.

Erfahren Sie mehr auf der OTWorld über den digitalen Fertigungsprozess und die Vorteile einer 3D-gedruckten Individuallösung – entweder im Showprogramm oder von unseren ExpertInnen.

Versorgung neu gedacht.

Ottobock-Dokumentationstool smart documentation - Reimbursement
Hilfsmittelvorteile schnell belegen mit KI

smart documentation

Der digitale Helfer vereint verschiedenste Funktionen, um Anforderungen zu erfüllen, für die Orthopädiefachkräfte in der Vergangenheit diverse Hard- und Software benötigten. smart documentation erstellt nicht nur qualitative Versorgungsdokumentationen, sondern visualisiert dank KI-gestützten Gangbildanalysen die Vorteile der Versorgung. Ein Large-Language-Modell hilft Orthopädiefachkräften zudem, komplette Erstattungsargumentationen zu formulieren.

C-Brace Interim.

Menschen mit einer inkompletten Querschnittlähmung früher und effektiver wieder auf die Beine bringen. Das ist das Ziel von C-Brace Interim. Dahinter verbirgt sich ein neuartiges Versorgungskonzept, bei dem FachärztInnen, TherapeutInnen und OrthopädietechnikerInnen bereits ab der frühen Rehabilitationsphase eng mit den PatientInnen zusammenarbeiten. Die Besonderheit liegt im modularen Design der Orthese – bestehend aus dem mikroprozessorgesteuerten C-Brace Kniegelenk, einer anpassbaren Oberschenkelschale und einer Knöchel-Fuß-Orthese.

Die Interim-Orthese ist ausgelegt für eine Nutzungsdauer von maximal sechs Monaten. Sie erweitert die Übungsmöglichkeiten der PatientInnen über die reine Therapie hinaus, sodass die Trainingszeit aktiv in den Alltag verlängert wird. Die Folge: PatientInnen trainieren intensiver, üben Bewegungsabläufe und gewinnen damit Schritt für Schritt mehr Sicherheit zurück.

C-Brace Interim lässt sich flexibel an den Therapieverlauf anpassen. Dank des modularen Designs in Kombination mit den vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten des C-Brace Gelenks lässt sich die spätere Definitivversorgung bis hin zu einer Knöchel-Fuß-Orthese abrüsten oder zum C-Brace aufrüsten.

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Treffen Sie die weltweit erste Anwenderin des C-Brace Interim und erfahren Sie mehr über ihre bewegende Geschichte!

Weitere Innovationen der Neuro-Orthetik

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Der weltweit erste Neuromodulationsanzug

exopulse suit

Mit sanfter Elektrostimulation kann der Anzug den Alltag von Menschen mit neurologischen Erkrankungen oder Fibromyalgie nachhaltig verbessern. 

Sozioökonomisches Modell

Gesamtgesellschaftlichen Nutzen schaffen durch eine patientenzentrierte Versorgung.

Kurzfristige, siloartige Entscheidungsstrukturen im Erstattungssystem führen zu einer langfristig ineffizienten Verteilung der Versorgungbudgets. Dies belegt ein Forschungsprojekt in Kooperation zwischen Ottobock und dem Diakovere Anna-Stift an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Es untersucht den gesamtgesellschaftlichen Mehrwert von prothetischen und orthetischen Versorgungen in den Bereichen Produktivität, Gesundheitsfolgekosten und individueller Lebensqualität.

Ziel der Forschungsarbeit ist, eine patientenzentrierte und langfristig orientierte Entscheidungsstruktur im Gesundheitswesen zu fördern und dadurch Menschen besser versorgen sowie Versorgungsbudgets nachhaltig entlasten zu können.

Vorgestellt werden die Ergebnisse als Poster während des OTWorld Kongresses.

Unsere AnwenderInnen

Mehr Mobilität mit innovativen Hilfsmitteln.

Grenzen überwinden und das Leben so gestalten, wie man es sich wünscht. Dabei helfen Menschen mit Behinderungen Hilfsmittel für mehr Bewegungsfreiheit. Auf der OTWorld teilen unsere Demo-AnwenderInnen ihre persönlichen Erfahrungen. Sie inspirieren mit ihren Geschichten und zeigen, wie Ottobocks innovative Lösungen ihnen ermöglichen, persönliche Grenzen zu verschieben und damit mehr Lebensqualität zu gewinnen.

Folgende AnwenderInnen stehen für Interviews unter anderem zur Verfügung:

Paralympics-Schwimmer Andreas ist engagierter Botschafter für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe

Andreas Onea ist Paralympics-Schwimmer, Moderator und engagierter Botschafter für Inklusion. Nach einem Autounfall im Kindesalter verliert er seinen linken Arm – eine Erfahrung, die seinen weiteren Weg prägt. Im Schwimmsport findet er früh einen Ort, an dem Leistung zählt, nicht Einschränkung.

2016 gewinnt Andreas Onea Paralympics-Bronze und ist mit insgesamt 12 Medaillen bei internationalen Großereignissen der erfolgreichste Para-Schwimmer Österreichs.

Im Alltag trägt er die Ottobock michelangelo Hand, die ihn in seiner Selbstständigkeit unterstützt und moderne Prothetik mit Funktionalität und Ästhetik verbindet. Heute prägt Andreas Onea als TV-Moderator beim ORF, Speaker und Mentor die öffentliche Debatte zu Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe. Während der OTWorld moderiert er das Ottobock Showprogramm.

Andreas Onea 2
Andreas Onea 2
Hari Budha Magar und seine „Conquering Dreams“

Live auf der OTWorld: Der erste Mensch mit beidseitiger Oberschenkelamputation, der die höchsten Berger aller sieben Kontinente bestieg.

Hari Budha Magar ist zu Gast auf der OTWorld 2026 – und bringt eine außergewöhnliche Geschichte mit: Als erster Mensch mit beidseitiger Oberschenkelamputation bestieg er die höchsten Berge aller sieben Kontinente und zeigt auf eindrucksvolle Weise, was möglich ist, wenn Entschlossenheit auf moderne Hilfsmittelversorgung trifft.

Der Träger des Most Excellent Order of the British Empire verlor 2010 als ehemaliger Soldat in Afghanistan bei einer Explosion beide Beine – und entschied sich dennoch, seinen größten Traum weiterzuverfolgen: die höchsten Gipfel der Welt zu erklimmen. Mit Unterstützung von Prothesen des HealthTech-Unternehmens Ottobock schrieb er Geschichte: Hari Budha Magar bezwang die „Seven Summits“. Für seine Klettertouren nutzt der Bergsteiger unter anderem verkürzte Prothesen, sogenannte Stubbies, für besonders technische oder vereiste Passagen. Im Januar 2026 vollendete der nepalesisch-britische Abenteurer schließlich seine außergewöhnliche Reise mit der Besteigung des Mount Vinson in der Antarktis – und setzte damit einen historischen Meilenstein.

Erleben Sie Hari Budha Magar am Ottobock Messestand am 19. Mai 2026. In der Show „Conquering Dreams“ gibt er persönliche Einblicke in seine Reise und einen Ausblick auf sein gleichnamiges Buch (Erscheinungstermin: 27. August 2026).

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© Abiral Rai
Ottobock Showpgramm

Wir sprechen darüber, was die Branche bewegt.

Im Mittelpunkt unseres Messeauftritts steht die 22,5 qm große Event-Fläche. Dort finden täglich sieben interaktive Shows rund um unsere Versorgungslösungen und die Menschen dahinter statt.

Hilfe für Menschen in Not

Ottobock Global Foundation engagiert sich für einen leichteren Zugang zu Hilfsmitteln in Krisengebieten.

Weltweit sind unzählige Menschen in Not- und Konflikt­situationen auf medizin­technische Hilfsmittel angewiesen. Insbesondere Kinder, die von Amputa­tionen oder körperlichen Fehlbildungen betroffen sind, leiden unter gesundheit­lichen Folgen und mangelnder sozialer Teilhabe. Um ihnen neue Hoffnung und Lebens­qualität zu schenken, engagiert sich die Ottobock Global Foundation mit Hilfs- und Spenden­aktionen für einen leichteren Zugang zu Prothesen, Orthesen und Rollstühlen. Dabei vertraut sie auf ein weltweites Netzwerk und Partner­­schaften zu inter­natio­nalen Hilfs­organisa­tionen, um unmittelbar und bedarfs­orientiert direkt vor Ort zu helfen.

Aufgrund der Kampfhandlungen ist die gesamte Infrastruktur in Gaza zusammen­gebrochen und die Zahl der Amputationen steigt immer weiter. Um Kindern in dieser humani­tären Krise beiseitezustehen, hat die Ottobock Global Foundation die Spenden­aktion Hilfe für die Kinder von Gazains Leben gerufen. Ziel ist es, möglichst viele von ihnen in einer sicheren Umgebung mit orthopä­die­technischen Hilfsmitteln zu versorgen.

Auf der OTWorld macht das Café neben dem Ottobock Messestand auf das Engagement der Ottobock Global Foundation aufmerksam. Bei einer Tasse Kaffee können sich BesucherInnen über das aktuelle Projekt informieren sowie über Kinder, wie Mohammad und Fatma, denen die Ottobock Global Foundation mit Prothesenspenden bereits geholfen hat. Freuen Sie sich auf einen Ort der Begegnung und erfahren Sie, wie die Spenden Kindern aus Gaza Hoffnung und neue Lebensqualität im Alltag zurückgeben können.

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Soforthilfe für eine medizinische Erstversorgung der Kinder aus Gaza in Jordanien.

Internationales Netzwerk für einen besseren Versorgungsstandard.

Als internationales Patient Care Netzwerk hat sich Ottobock Care auf die orthopädietechnische Versorgung von Menschen mit körperlichen Einschränkungen spezialisiert. In 33 Ländern und an 420 Standorten entwickeln unsere interdisziplinären Teams maßgeschneiderte Versorgungslösungen, die Menschen weltweit zu mehr Mobilität im Alltag verhelfen. Mit der Kombination aus traditionellem Handwerk und Hightech ebnet Ottobock Care den Weg zu einer integrierten orthopädietechnischen Wertschöpfungskette und setzt neue Maßstäbe in der weltweiten Versorgung.

Auf der OTWorld geben die KollegInnen von Ottobock Care einen Einblick in digitale Fertigungsprozesse, individuelle Versorgungskonzepte und ausgewählte Produktlösungen.

Ansprechpartnerinnen.

Sie möchten mit unseren AnwenderInnen sprechen oder haben Fragen zu unseren Produkt-Neuheiten? Wir stehen Ihnen während des kompletten Messezeitraums zur Verfügung!