


Intelligente Handprothesen.
Wie Künstliche Intelligenz Handbewegungen erkennt und automatisch ausführt.
Wie Künstliche Intelligenz Handbewegungen erkennt und automatisch ausführt.
Woher weiß eine Handprothese, wann sie einen Finger ausstrecken und auf der Tastatur tippen soll? Früher mussten Menschen mit Amputation aufwendig lernen, ihre Prothese durch gezieltes Anspannen der Muskulatur zu steuern.
Heute verändert Künstliche Intelligenz (KI) diesen Ansatz grundlegend: Moderne Handprothesen erkennen Bewegungsabsichten anhand von Mustererkennung der Muskelaktivitäten. Dadurch kann die Prothese verschiedene Bewegungen deutlich intuitiver und ohne manuelles Umschalten ausführen – ein wichtiger Schritt hin zu natürlicherer und funktional vielseitigerer Prothesensteuerung.
KI-basierte Mustererkennung als neuer Steuerungsstandard.
Die myoelektrische Steuerung nutzt Muskelimpulse, die bei natürlichen Bewegungen entstehen z. B. in der Hand. Die myosmart und myosmart plus Prothesensteuerung von Ottobock analysiert diese Signale ordnet sie konkreten Bewegungen zu.
Das Kernprinzip:
Die Prothese lernt vom Menschen – nicht umgekehrt.
Nicht-invasive Sensoren im Prothesenschaft erfassen feinste Muskelaktivitäten im Stumpf
Steuerung erlernt die spezifischen Muskelaktivitäten in einem „Trainingsprozess“ vom Anwender bzw. von der Anwenderin
Im Alltag analysiert die KI die Muskelsignale in Echtzeit, erkennt Bewegungsmuster und ordnet sie konkreten Prothesenbewegungen zu
Intuitive Ausführung von Greif- und Rotationsbewegungen, z. B. Greifen eines Löffels

AnwenderInnen steuern den Lernprozess der Prothese selbst.
Über die connectgrip App können OrthopädietechnikerInnen und AnwenderInnen die Steuerung individuell anpassen:
Visualisierung der erfassten Muskel- und Bewegungsmuster
Training zur gezielten Aktivierung der Bewegungen
Speicherung und Anpassung von Bewegungsmustern
Gezielte Filterung unerwünschter Bewegungen
Selbstständige Feinjustierung von Bewegungsbefehlen
Die größte Herausforderung:
Viele Handbewegungen unterscheiden sich nur minimal. myosmart muss die Vielzahl an verschiedenen Mustern zuverlässig erkennen und korrekt zuordnen.

Ein Steuerungssystem für verschiedene Prothesenlösungen.
Die myosmart Steuerung ist mit allen myoelektrischen Handprothesen von Ottobock kompatibel:
myosmart plus für multiartikulierte Hände wie bebionic und michelangelo
myosmart für die speedhand
Dadurch können OrthopädietechnikerInnen je nach Bedarf der AnwenderInnen Hände, Greifer, Handgelenke sowie Ellenbogengelenke – für Menschen mit einer Schulter- und Oberarmamputation bzw. Dysmelie –flexibel kombinieren.
Immer die richtige Versorgung.
Griffkraft kombiniert mit intelligenter Prothesensteuerung.
Die technologisch weiterentwickelte Handprothese michelangelo verbindet ihre bekannte mechanische Leistungsfähigkeit mit moderner digitaler Steuerung.
In Kombination mit der KI-basierten myosmart plus Prothesensteuerung und der connectgrip App entsteht eine smarte Versorgungslösung:
Intuitive, KI-gestützte Steuerung
Unterstützung natürlicher Bewegungsmuster
bis zu acht Greif- und Bewegungsarten direkt ansteuerbar
Gezielte Filterung unerwünschter Prothesenbewegungen
Die michelangelo nutzt ein kombiniertes Bewegungsprinzip:
Daumen, Zeige- und Mittelfinger werden aktiv gesteuert
Ringfinger und kleiner Finger bewegen sich passiv mit
Dadurch ermöglicht die Handprothese typische Alltagsbewegungen wie:
seitliches Greifen einer Flasche
Fassen flacher Objekte, z. B. Papier
Tragen eines Tellers
Umgreifen eines Stifts

Seit 2026: Mehr Menschen profitieren vom natürlichen Erscheinungsbild der michelangelo.
Das Design der michelangelo Handprothese verbindet funktionale Robustheit mit einem natürlichen Erscheinungsbild.
Die Finger sind aus weichen und harten Materialien gefertigt und der natürlichen Hand damit detailliert nachempfunden.
Wasserresistente Prothesenhandschuhe in sieben unterschiedlichen Hauttönen schaffen Personalisierung für die AnwenderInnen. Farbige Fasern im Inneren bilden die natürliche Äderchenstruktur der menschlichen Hand nach. Für alle, die ihre Armprothese gerne ins Blickfeld rücken möchten, gibt es einen durchscheinenden und einen schwarzen Prothesenhandschuh.
Mit einer zusätzlichen Größe in S steht die neue michelangelo Handprothese fortan auch TeenagerInnen und Frauen zur Verfügung.

Ottobocks multiartikulierende Hand mit erweiterten Griffmustern.
Die bebionic Prothesenhand steht für hohe Funktionalität und präzise Bewegungsabläufe. Ihre Stärke liegt in der Vielfalt der Griffmuster. ProthesenträgerInnen können den Zeigefinger strecken, um damit die Tastatur eines PCs oder Laptops zu bedienen.
14 Griffarten und Handpositionen
Erkennt automatisch, wenn ein Gegenstand beginnt, aus der Hand zu rutschen. Die Funktion „Auto-Grip“ passt den Griff entsprechend an, damit der Gegenstand nicht herunterfällt
Individuelle Motoren für natürliche und koordinierte Fingerbewegungen
Filigranes Greifen, z. B. um ein Ei oder eine Blume festzuhalten
Finger winkeln sich automatisch bei Berührung mit Menschen oder unabsichtlichem Anstoßen von Objekten nach zum Schutz der Mechanik
Die Anbindung an die myosmart plus ermöglicht eine intuitive Steuerung und individuelle Anpassung.

Modulares System mit myoelektrischer Steuerung.
Die speedhand solution kombiniert mehrere modulare Komponenten zu einer kompakten Versorgungslösung:
speedhand Prothese
modulare Handgelenke
myosmart Steuerung
myosmart cuff und
connectgrip App.
Das macht die die speedhand solution von Ottobock personalisierbar für alle HandprothesenträgerInnen, die Einfachheit und Funktionalität schätzen.
So funktioniert‘s.
2 bis 4 nicht-invasive Sensoren auf der Haut erfassen die Muskelaktivitäten im Stumpf und übersetzen sie in Bewegungsbefehle der Prothese.
Die Steuerung lässt sich individuell an die Muskelsignale der AnwenderInnen anpassen. Dadurch können sie die Prothese in ihrer eigenen Geschwindigkeit bewegen und sogar den Ellbogen beugen und strecken.
Ist die speedhand nicht in Gebrauch, geht der Daumen automatisch in eine Ruheposition. Das verleiht der Hand nicht nur ein entspanntes und natürliches Aussehen, sondern ist auch beim Anziehen von Jacken hilfreich.
Intuitive Steuerung von Oberarmprothesen durch neurologische Integration.
Die „Targeted muscle reinnervation“(TMR)ist eine chirurgische Methode zur Verbesserung der Prothesensteuerung bei Oberarm- und Schulterversorgungen.
Die Nerven im restlichen Stumpf, die zuvor Arm und Hand kontrolliert haben, werden aus dem umgebenden Gewebe entfernt und mit Muskeln in intakten Körperbereichen verbunden. Sie können dann zum Beispiel in den Brustmuskel hineinwachsen. Dies ermöglicht es den PatientInnen, ihre nachfolgende Armprothese über „Gedankensignale“ zu steuern.
Nerven vom Stumpf werden neuen Muskelgruppen zugeordnet
Neue Steuersignale entstehen
Komplexe Bewegungen werden besser kontrollierbar

Der TMR-Versorgungsprozess.
deutlich aufwändiger und intensiver als bei einer herkömmlichen prothetischen Versorgung
individuell auf den bzw. die PatientIn zugeschnitten
benötigt eine enge Zusammenarbeit zwischen ChirurgInnen, OrthopädietechnikerInnn und PhysiotherapeutInnen
kann bis zu zwei Jahre dauern
Signale aus der Muskulatur steuern die Hand.
Wenn AnwenderInnen sich vorstellen, ihren Phantomarm zu bewegen, geben die Nerven die Signale an die neue Zielmuskulatur weiter. Elektroden im Prothesenschaft erfassen die Signale. Ein Prozessor analysiert sie und setzt die beabsichtigte Bewegung in Echtzeit um.
Ein Beispiel:
Der Gedanke, eine Faust zu schließen, aktiviert Muskelsignale. Die Prothese führt die Bewegung aus und die Hand schließt sich.
TMR ermöglicht:
gleichzeitige Steuerung mehrerer Gelenke
Nutzung von bis zu sechs Elektroden zur Erfassung der Muskelsignale
Ansteuerung von bis zu sechs Bewegungen durch unabhängige Muskelsignale
intuitive, schnellere und präzisere Bewegungen mit der Armprothese

Fortschritte in der Mensch-Maschinen-Schnittstelle.
Aktuelle Entwicklungen konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung der Schnittstelle zwischen Mensch und Prothese. Das Ziel ist eine intuitivere, schnellere und natürlichere Steuerung.
Innovative Amputationsmedizin: Wie „Rewiring“ die Armprothesensteuerung verbessert.
Dr. Jennifer Ernst (Medizinische Hochschule Hannover) spricht im Ottobock-Podcast „Taste of Bionics“ über moderne Amputationsmedizin und deren Rolle für die nächste Generation von Armprothesen. Im Fokus stehen Verfahren wie Targeted Muscle Reinnervation (TMR), Osseointegration und das Agonist‑Antagonist‑Myoneuronal‑Interface (AMI), die Nerven und Muskeln gezielt neu verbinden. Diese „Rewiring“-Ansätze verbessern die Signalübertragung zwischen Körper und Prothese und ermöglichen eine deutlich intuitivere Steuerung. Gleichzeitig adressieren sie zentrale Herausforderungen klassischer Methoden, etwa eingeschränkte Kontrolle und Phantomschmerzen. Die Expertin ordnet die Entwicklung in den wachsenden Bereich der Neurotechnologie ein und zeigt, wie chirurgische Innovationen die Grundlage für zukünftige Mensch‑Maschine-Schnittstellen schaffen.
Dr. Jennifer Ernst (Medizinische Hochschule Hannover) spricht im Ottobock-Podcast „Taste of Bionics“ über moderne Amputationsmedizin und deren Rolle für die nächste Generation von Armprothesen. Im Fokus stehen Verfahren wie Targeted Muscle Reinnervation (TMR), Osseointegration und das Agonist‑Antagonist‑Myoneuronal‑Interface (AMI), die Nerven und Muskeln gezielt neu verbinden. Diese „Rewiring“-Ansätze verbessern die Signalübertragung zwischen Körper und Prothese und ermöglichen eine deutlich intuitivere Steuerung. Gleichzeitig adressieren sie zentrale Herausforderungen klassischer Methoden, etwa eingeschränkte Kontrolle und Phantomschmerzen. Die Expertin ordnet die Entwicklung in den wachsenden Bereich der Neurotechnologie ein und zeigt, wie chirurgische Innovationen die Grundlage für zukünftige Mensch‑Maschine-Schnittstellen schaffen.
Phantom Neuro: Wie „Phantom X“ Prothesensteuerung neu definiert.
Im Ottobock Podcast „Taste of Bionics“ CEO Connor Glass Phantom Neuro einen fundierten Einblick in aktuelle Entwicklungen der Neurotechnologie. Im Mittelpunkt steht „Phantom X“, ein minimalinvasives Interface vor, das Muskelsignale präzise erfasst und so eine intuitive Steuerung von Prothesen ermöglicht. Damit adressiert die neurobasierte Technologie eine zentrale Schwäche bisheriger Prothesensteuerungen: die komplexe und wenig natürliche Bedienung. Der Podcast ordnet diese Innovation in den wachsenden Bereich der Mensch‑Maschine-Schnittstellen ein und zeigt ihr Potenzial über die Medizintechnik hinaus – etwafür Robotik und industrielle Anwendungen.
Im Ottobock Podcast „Taste of Bionics“ CEO Connor Glass Phantom Neuro einen fundierten Einblick in aktuelle Entwicklungen der Neurotechnologie. Im Mittelpunkt steht „Phantom X“, ein minimalinvasives Interface vor, das Muskelsignale präzise erfasst und so eine intuitive Steuerung von Prothesen ermöglicht. Damit adressiert die neurobasierte Technologie eine zentrale Schwäche bisheriger Prothesensteuerungen: die komplexe und wenig natürliche Bedienung. Der Podcast ordnet diese Innovation in den wachsenden Bereich der Mensch‑Maschine-Schnittstellen ein und zeigt ihr Potenzial über die Medizintechnik hinaus – etwafür Robotik und industrielle Anwendungen.
Das Wichtigste über die KI-basierte Prothesensteuerung.
AnsprechpartnerInnen.
Weitere Themen.

Medieninformationen
Sie möchten mehr über unsere Produkt-Highlights erfahren? Sie benötigen hochauflösende Bilder für Ihr Medium? Für Journalistinnen und Journalisten haben wir hier Produktinformationen und Bildmaterial zusammengestellt.
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Innovationen für Menschen
Seit über 100 Jahren forschen wir für unsere AnwenderInnen, PatientInnen und KundInnen – und setzen mit unseren intelligenten Lösungen neue Maßstäbe in der Medizintechnik.
Seit über 100 Jahren forschen wir für unsere AnwenderInnen, PatientInnen und KundInnen – und setzen mit unseren intelligenten Lösungen neue Maßstäbe in der Medizintechnik.

Evidenzbasierte Innovation bei Ottobock.
Die klinische und biomechanische Forschung in der Prothetik und Orthetik untersucht Produkte und Behandlungsmethoden hinsichtlich Sicherheit und Leistungsfähigkeit.
Die klinische und biomechanische Forschung in der Prothetik und Orthetik untersucht Produkte und Behandlungsmethoden hinsichtlich Sicherheit und Leistungsfähigkeit.
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