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Global Verantwortung übernehmen

Ottobock veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2023

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Montag, 26. Februar 2024

Das globale Healthtech-Unternehmen Ottobock hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2023 veröffentlicht. Darin berichtet Ottobock umfassend über das Nachhaltigkeitsengagement des Unternehmens, das mit seinen Produkten und seiner wertegeleiteten Führung einen positiven sozialen Mehrwert erzielt.

Im Berichtsjahr hat das Medizintechnikunternehmen besonders mit der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) auseinandergesetzt. 2022 verabschiedete das Europäische Parlament die CSRD und ändert damit den Umfang und die Art der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen. Die CSRD fordert eine größere Transparenz hinsichtlich der Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen, um Chancen und Risiken zu ermitteln, und verlangt genauere und vollständigere Daten zu Umwelt, Sozialem und Corporate Governance (ESG). Obwohl Ottobock erst ab 2026 nach der CSRD berichtpflichtig ist, haben wir uns entschieden, bereits für 2023 nach dem neuen Standard, den European Sustainability Reporting Standards (ESRS), zu berichten. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung besteht aus zwei separaten, sich ergänzenden Dokumenten: Einer nichtfinanziellen Erklärung und einem Highlight-Report.

„Das Europäische Parlament sorgt mit der der neuen Richtlinie für mehr Transparenz, ein einheitliches Vorgehen und gibt ganz klar die Zielrichtung vor. Wir haben deshalb 2023 genutzt und eine neue Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt. Unsere Kernthemen, über die wir berichten, sind geblieben. Aber auch wir spüren die politischen und klimabezogenen Einflüsse, die sich in unserem Ergebnis widerspiegeln. In diesem Jahr werden wir erarbeiteten Initiativen mit Zielen und Maßnahmen hinterlegen“, sagt Oliver Jakobi, CEO/CSO von Ottobock.

Unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten

2023 war das Erdbeben in der Türkei ein zentrales Thema in der Patientenversorgung. Es gab mehr als 50.000 Todesopfer und 9.000 Verletzte. Für die Versorgung ist eine gut funktionierende medizintechnische Infrastruktur von entscheidender Bedeutung. Ottobock hat gleich mehrere Container als mobile Orthopädie-Werkstatt ausgestattet und ins türkische Krisengebiet Adana versendet. Unser Ziel war es, möglichst viele Patienten und Patientinnen mit Prothesen zu versorgen und sie schnell wieder zu mobilisieren.

Das Leben der Anwenderinnen und Anwender mit unseren Produkten zu verbessern ist Kern unseres Handelns. Dazu gehört auch sportlich aktiv zu sein. Ottobock hat im letzten Jahr unter anderem bei den World Para Athletics Championships oder European Para Championships den technischen Service übernommen. Parallel haben wir weltweit Running Clinics organisiert, bei den Anwenderinnen und Anwender zum ersten Mal mit einer Sportprothese gelaufen sind.

Im Bereich Umwelt konnten wir an weiteren Produktionsstandorten weitere ISO-Zertifizierungen für Energie, Umwelt und Arbeitssicherheit erfolgreich abschließen. Die Maßnahmen tragen auch zur Verbesserung unserer Treibhausgasbilanz bei. Das dritte Jahr infolge hat Ottobock seine Emissionen in Scope 1, 2 und 3 ermittelt und arbeitet an Reduktionsmaßnahmen.

Ottobock setzt seine wertegeleitete Unternehmensführung mit umfangreichen Compliance-Standards um. Mit kontinuierlichem Training trägt Ottobock dazu bei, dass sämtliche MitarbeiterInnen normative Anforderungen zu Menschen- und Arbeitsrechten, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung einhalten.

Ansprechpartnerinnen

Christin Franzel_image_new
Head of Global Sustainability / Human Rights Officer

Christin Franzel