Ottobock investiert in innovative Technologien von MIT Startups
Beteiligung an US-Startups zum weiteren Ausbau der Innovationsführerschaft

Montag, 24. März 2025
Der globale MedTech-Champion Ottobock investiert mit strategischen Beteiligungen an den Startups MuscleMetrix und BionicSkins gezielt in innovative Technologienfür intuitive Prothesensteuerung und digitale Schafttechnologie. Damit setzt Ottobock auf innovative Spitzentechnologien, die Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen weit bessere und bisher ungeahnte neue Mobilität ermöglichen.
Die Beteiligungen an den zwei Spin-Offs des Massachusetts Institute of Technology (MIT), gegründet von Bionik-Pionier Hugh Herr, unterstreichen das klare Bekenntnis von Ottobock zu einer zukunftsorientierten Produktentwicklung und setzen ein weiteres Zeichen für nachhaltige Investitionen in moderne Medizintechnik.
Neben einer finanziellen Beteiligung in Millionenhöhe investiert Ottobock auch sein Know-how in die zwei Startups. Als Investor und strategischer Partner wird Ottobock zudem jeweils einen Sitz im Board der beiden Unternehmen einnehmen.
Oliver Jakobi, CEO der Ottobock SE & Co. KGaA: „Mit diesen strategischen Investitionen setzt Ottobock den Ausbau seiner Innovationsführerschaft konsequent fort. Die Technologien für Prothesensteuerung mit Mensch-Maschinen-Schnittstelle von MuscleMetrix stellt einen wichtigen Baustein zur intuitiven Prothesensteuerung dar, so dass sich das Bewegungsverhalten von Prothesenträgern weiter der natürlichen menschlichen Bewegung annähert. BionicSkins setzt neue Maßstäbe bei der digitalen und automatisierten Schafterstellung.“
Intuitive Prothesensteuerung
MuscleMetrix bietet eine neuroprothetische Schnittstelle, die die Bewegung der Prothesen über im Stumpf positionierte, magnetische Perlen und externe Sensoren steuert. Die neue Implantat-Technologie soll Menschen mit bionischen Prothesen eine möglichst natürliche und intuitive Bewegung ermöglichen.
Digitale Lösung für Schäfte und Liner
BionicSkins bietet einen digitalen Versorgungsprozess für Prothesenschäfte und -liner. Die innovative Technologie nutzt Computertomographie, physikbasierte Berechnungen, KI und 3D-Druck, um medizinischem Personal bei der Herstellung hochfunktionaler und komfortabler Prothesen zu unterstützen – das reduziert den Zeitaufwand und mindert die Frustration bei PatientInnen und ÄrztInnen gleichermaßen.
Ansprechpartnerin

Merle Florstedt