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ISPO Kongress 2023

Ottobock gratuliert zum Forchheimer Prize

Credit: Leipziger Messe GmbH
Dr. David Boone, Chefredakteur der ISPO-Fachzeitschrift Prothetics and Orthotics International, überreichte Prof. Kerstin Hagberg & Prof. Nerrolyn Ramstrand (von links) stellvertretend für das Forscherteam den Forchheimer Prize beim ISPO Kongress.

Freitag, 5. Mai 2023

Vom 24. bis zum 27. April war der 19. Weltkongress der International Society for Prosthetics and Orthotics (ISPO) in Mexiko Dreh- und Angelpunkt für ExpertInnen aus der Medizintechnik. Als Diamond Sponsor hat Ottobock den interdisziplinären Austausch mit einem umfangreichen Fachprogramm vorangetrieben. Besonderes Highlight war die Verleihung des Forchheimer Prize am 25. April. Das ausgezeichnete Projekt des internationalen Forscherteams wurde von Dr. Susanne Seidinger, Director Global Market Access Management bei Ottobock in Wien, betreut.

Mit Produktinnovationen, individuellen Versorgungslösungen und Werkstattvorführungen lockte Ottobock bereits am Eröffnungstag ein breites Publikum an den Messestand im deutschen Pavillon. „Besonderes Interesse hat unser neuer Quickchange Adapter hervorgerufen, den wir hier erstmals dem internationalen Publikum präsentiert haben“, sagt Ottobock CEO & CSO Oliver Jakobi. Gemeinsam mit Georgia Näder, Vice President of Futuring Mediterranee & Business Transition begrüßte er unter anderem den ISPO Präsidenten Claude Tardif und Klaus Ernst, Bereichsleiter der Leipziger Messe, am Stand von Ottobock.

Interdisziplinäres Forschungsprojekt ausgezeichnet

Mit dem Forchheimer Prize und einem Preisgeld in Höhe von 75.000 Schwedischen Kronen würdigte die Jury die Publikation zur Kosteneffektivität der Versorgung von PatientInnen über 65 Jahren mit dem mikroprozessorgesteuerten Prothesenkniegelenk Kenevo in Schweden.

Sie ist das Ergebnis einer gesundheitsökonomischen Analyse, die Dr. Susanne Seidinger angeregt hat. Gemeinsam mit den Co-Autoren Prof. Alexander Kuhlmann (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Prof. Kerstin Hagberg (Universitätsklinik Göteburg), Dr. Ilka Kamrad (Universitätsklinik Malmö), Prof. Hans Berg (Universitätsklinik Karolinska) und Prof. Nerrolyn Ramstrand (Universität Jönköping) hat sie das Forschungsprojekt durchgeführt.

„Diese Publikation ist für mich nach wie vor ein Musterbeispiel effizienter Zusammenarbeit mit den schwedischen Kolleginnen und Kollegen und den Aufbau eines hochprofessionellen interdisziplinären Teams“, lobt Dr. Andreas Hahn, Corporate Vice President Clinical Research and Services bei Ottobock, das Ergebnis.

Dieses und viele weitere evidenzbasierte Forschungsprojekte standen im Fokus des abwechslungsreichen Kongressprogramms von Ottobock. Neben Dr. Andreas Hahn freuten sich die Referenten Dr. Andreas Kannenberg, Executive Medical Director Clinical Research, und Prof. Dr. Malte Bellmann, Leiter der Biomechanischen Forschung, über das große Interesse an ihren Fachbeiträgen.

Netzwerk in Lateinamerika ausbauen

„Nach der Corona-Pause konnten wir uns auf dem ISPO Kongress endlich wieder persönlich in der Medizintechnikbranche vernetzen“, sagt Oliver Jakobi. „Damit ist es uns gelungen unser internationales Forschungs- und Versorgungsnetzwerk für Menschen mit Behinderung nachhaltig zu stärken und unsere Marktposition in Lateinamerika weiter auszubauen.“

Auch 2025 wird Ottobock wieder als Diamond Sponsor auf dem ISPO Kongress in Stockholm auftreten.

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