Erfinderisch. Wir bleiben neugierig und treiben neue Ideen voran.



So erleben unsere KollegInnen den Wert erfinderisch in ihrem Arbeitsalltag.

Yordanka Astardzhieva & Azim Feta, Bulgarien
Wahre Innovation beginnt oft mit einer einfachen Idee – die Arbeit für Menschen leichter zu machen. Bei Ottobock Bulgarien wurde aus genau dieser Idee ‘Miranda’: ein lokal entwickeltes People‑Management‑System, das von Azim geschaffen wurde und unsere Arbeitsweise grundlegend verändert hat.
‘Miranda’ ist weit mehr als ein HR‑Tool. Es unterstützt HR, Finance und alle Mitarbeitenden, indem es administrative Prozesse in einem smarten, papierlosen System zusammenführt. Aufgaben, die früher mehrere Schritte, Dokumente und Abstimmungen erforderten, werden nun mühelos an einem Ort erledigt – mit Zeitersparnis, weniger Fehlerquellen und ohne unnötigen Papieraufwand. Bemerkenswert ist, dass Azim ‘Miranda’ neben seinen regulären täglichen Aufgaben entwickelt hat. Getrieben von Neugier, Verantwortungsbewusstsein und echter Eigeninitiative investierte er zusätzliche Zeit und Energie, um eine Lösung zu schaffen, die perfekt auf unsere lokalen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Darüber hinaus fungiert ‘Miranda’ auch als lokales Intranet – ein zentraler Ort, an dem Mitarbeitende Unternehmensnews, Informationen zu Benefits und weitere hilfreiche Ressourcen finden können. Und die Entwicklung geht weiter: Azim arbeitet kontinuierlich daran, das System noch smarter, intuitiver und besser an die sich verändernden Anforderungen unserer Teams anzupassen. Azims Arbeit ist ein starkes Beispiel für Erfindergeist, Engagement und Wirkung.
Seine Geschichte verdient es, in der gesamten Ottobock‑Gruppe erzählt zu werden – nicht nur wegen des Systems, das er geschaffen hat, sondern wegen der Haltung, die dahintersteht: Chancen zu erkennen, Initiative zu ergreifen und Veränderungen zu schaffen, die Menschen wirklich weiterhelfen.
Wahre Innovation beginnt oft mit einer einfachen Idee – die Arbeit für Menschen leichter zu machen. Bei Ottobock Bulgarien wurde aus genau dieser Idee ‘Miranda’: ein lokal entwickeltes People‑Management‑System, das von Azim geschaffen wurde und unsere Arbeitsweise grundlegend verändert hat.
‘Miranda’ ist weit mehr als ein HR‑Tool. Es unterstützt HR, Finance und alle Mitarbeitenden, indem es administrative Prozesse in einem smarten, papierlosen System zusammenführt. Aufgaben, die früher mehrere Schritte, Dokumente und Abstimmungen erforderten, werden nun mühelos an einem Ort erledigt – mit Zeitersparnis, weniger Fehlerquellen und ohne unnötigen Papieraufwand. Bemerkenswert ist, dass Azim ‘Miranda’ neben seinen regulären täglichen Aufgaben entwickelt hat. Getrieben von Neugier, Verantwortungsbewusstsein und echter Eigeninitiative investierte er zusätzliche Zeit und Energie, um eine Lösung zu schaffen, die perfekt auf unsere lokalen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Darüber hinaus fungiert ‘Miranda’ auch als lokales Intranet – ein zentraler Ort, an dem Mitarbeitende Unternehmensnews, Informationen zu Benefits und weitere hilfreiche Ressourcen finden können. Und die Entwicklung geht weiter: Azim arbeitet kontinuierlich daran, das System noch smarter, intuitiver und besser an die sich verändernden Anforderungen unserer Teams anzupassen. Azims Arbeit ist ein starkes Beispiel für Erfindergeist, Engagement und Wirkung.
Seine Geschichte verdient es, in der gesamten Ottobock‑Gruppe erzählt zu werden – nicht nur wegen des Systems, das er geschaffen hat, sondern wegen der Haltung, die dahintersteht: Chancen zu erkennen, Initiative zu ergreifen und Veränderungen zu schaffen, die Menschen wirklich weiterhelfen.

Tobias Brandt, Deutschland
Ich glaube, dass Ottobock als Ganzes erfinderisch sein muss, um im Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber auch im kleineren Rahmen sollten wir immer versuchen, Probleme mit neuen Ideen und Lösungen anzugehen.
Ich glaube, dass Ottobock als Ganzes erfinderisch sein muss, um im Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber auch im kleineren Rahmen sollten wir immer versuchen, Probleme mit neuen Ideen und Lösungen anzugehen.
2 Ergebnisse von insgesamt 2
Ideen zu formulieren, mit denen oftmals die kleinen Dinge im Alltag eines in seiner Mobilität eingeschränkten Menschen erleichtert werden (D. Glorieux, Director patient care R&D)
Lösungen zu präsentieren für ebendiese Ideen (M. Pusch, inzwischen im Unruhestand)
Dabei zu helfen, diese Lösungen in eine Konstruktion zu übersetzen (J. Nörthemann, MML / Creative Lab)

Mailin Rehkopp, Deutschland
Erfinderisch zu sein bedeutet für mich, neue kreative Lösungen für Probleme zu finden und über sich selbst hinauszuwachsen.
Erfinderisch zu sein bedeutet für mich, neue kreative Lösungen für Probleme zu finden und über sich selbst hinauszuwachsen.

Andreas Schuh, Deutschland
Die Entstehung von SmartLock
Ein persönliches Erlebnis, auf welches die Werte erfinderisch, smart und verlässlich zugleich zutreffen, ist die Entstehung des SmartLock-Gelenks vom ersten Gedanken bzw. Pinselstrich bis hin zum finalen Funktionsmuster.
Die Geschichte geht so: Am Ottobock-Stand auf der OT World 2022 sprach mich Dries Glorieux in seiner damaligen Funktion als BU-Manager Prothetik und Rehabilitation bei VIGO an. Er erkundigte sich, ob es möglich wäre, ein Prosedo-Gelenk (3R31) so zu bauen, dass die Entriegelung ohne Zugseil und ohne Entriegelungssatellit (=Griffstück) erfolgen kann. 3R31 ist ein Sperrkniegelenk, muss man wissen, für geriatrische Oberschenkelamputierte, welches zum Hinsetzen wie alle anderen mechanischen Sperrkniegelenke per Hand entriegelt werden muss. Das Hinsetzen selbst geschieht dann gegen den Widerstand einer Hydraulik, so dass der Nutzer nicht auf die Sitzfläche plumpst, sondern sich sanft niedersetzen kann.
Die Hinsetzunterstützung erfreut sich großer Beliebtheit, weil es gerade für MOB 1 Nutzer eine wertvolle Assistenzfunktion ist. Was hingegen bei allen mechanischen Sperrkniegelenken ein großes Ärgernis darstellt, ist ebenjenes Zugseil, welches bis zu diesem Zeitpunkt den Stand der Technik bildete. Die Nutzer haben nur eine Hand frei, um sich beim Hinsetzen an der Armlehne abzustützen, weil mit der anderen Hand stets der Entriegelungssatellit gegriffen werden muss. Würde man das Entriegeln nun auf elegante Weise ohne Seil ermöglichen, wäre dies ein großer Gewinn in Richtung Bedienkomfort und schließlich Nutzerakzeptanz.
Mit diesem „Auftrag“ fuhr ich nach Duderstadt zurück und schrieb Martin Pusch eine E-Mail, in welcher ich mich erkundigte, ob er spontan eine Idee habe, wie man diesen Wunsch technisch umsetzen könne. Die Antwort kam prompt: „Eine Idee? Viel mehr als das. Wir haben für diese Lösung sogar ein erteiltes Patent!“
Dieses besagte Schutzrecht sprachen wir wenig später gemeinsam durch und nahmen Jens Nörthemann aus der Entwicklungswerkstatt mit hinzu, der sich ebenfalls für die Idee interessierte und seine praktischen Kenntnisse und langjährige Erfahrung gleich mit einbrachte. „Das ist doch ein schönes Thema für eine studentische Abschlussarbeit“, war unser gemeinsames Fazit.
Einige Zeit verging, bis ein geeigneter Kandidat für das Thema gefunden wurde. Es sollte sich herausstellen, dass der HAWK-Student Achim Brecht ein wahrer Glücksgriff war, dahingehend, dass er neben seiner schnellen Auffassungsgabe und einem hohen Maß an Fokussiertheit auch eine Ausbildung mitbrachte, welche es ihm ermöglichte, sich zur Not auch einmal selbst an die Maschinen in der Ausbildungswerkstatt zu stellen. Mit tatkräftiger Unterstützung unserer Entwicklungswerkstatt wurden in Rekordzeit gleich zwei Muster unterschiedlicher Reifegrade hergestellt. Die grundsätzliche Funktion wurde mittels eines umgebauten Testzylinders mit angebauter Auslösehydraulik nachgewiesen, welcher ursprünglich für Genium X4 entstand. Zwar wog diese Testapparatur stolze 7kg, konnte aber von Sven Zarling dennoch erfolgreich getestet werden. Im nächsten Schritt und alles noch im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde die Hydraulik auf ein Zehntel ihres Gewichts geschrumpft und in ein ca. 700g schweres, modifiziertes 3R31 eingebaut. Auch dieses finale Muster wurde erfolgreich erprobt und schließlich bei The Garage 2024 einem größeren Publikum vorgestellt.
Um auf die eigentliche Frage „Was bedeuten unsere Werte für dich?“ zurückzukehren: Erfinderisch war die Idee, das Entriegeln des Gelenks mit einer momenten- und zeitgesteuerten Hydraulik, statt mit einem Zugseil umzusetzen. Smart ist diese Lösung deswegen, weil ein solches Gelenk es einer Vielzahl von Nutzern ermöglicht, sich auf deutlich einfachere Weise hinzusetzen. Und warum nun verlässlich? Weil auf die am Projekt beteiligten Personen stets Verlass ist, wenn es darum geht:
Die Entstehung von SmartLock
Ein persönliches Erlebnis, auf welches die Werte erfinderisch, smart und verlässlich zugleich zutreffen, ist die Entstehung des SmartLock-Gelenks vom ersten Gedanken bzw. Pinselstrich bis hin zum finalen Funktionsmuster.
Die Geschichte geht so: Am Ottobock-Stand auf der OT World 2022 sprach mich Dries Glorieux in seiner damaligen Funktion als BU-Manager Prothetik und Rehabilitation bei VIGO an. Er erkundigte sich, ob es möglich wäre, ein Prosedo-Gelenk (3R31) so zu bauen, dass die Entriegelung ohne Zugseil und ohne Entriegelungssatellit (=Griffstück) erfolgen kann. 3R31 ist ein Sperrkniegelenk, muss man wissen, für geriatrische Oberschenkelamputierte, welches zum Hinsetzen wie alle anderen mechanischen Sperrkniegelenke per Hand entriegelt werden muss. Das Hinsetzen selbst geschieht dann gegen den Widerstand einer Hydraulik, so dass der Nutzer nicht auf die Sitzfläche plumpst, sondern sich sanft niedersetzen kann.
Die Hinsetzunterstützung erfreut sich großer Beliebtheit, weil es gerade für MOB 1 Nutzer eine wertvolle Assistenzfunktion ist. Was hingegen bei allen mechanischen Sperrkniegelenken ein großes Ärgernis darstellt, ist ebenjenes Zugseil, welches bis zu diesem Zeitpunkt den Stand der Technik bildete. Die Nutzer haben nur eine Hand frei, um sich beim Hinsetzen an der Armlehne abzustützen, weil mit der anderen Hand stets der Entriegelungssatellit gegriffen werden muss. Würde man das Entriegeln nun auf elegante Weise ohne Seil ermöglichen, wäre dies ein großer Gewinn in Richtung Bedienkomfort und schließlich Nutzerakzeptanz.
Mit diesem „Auftrag“ fuhr ich nach Duderstadt zurück und schrieb Martin Pusch eine E-Mail, in welcher ich mich erkundigte, ob er spontan eine Idee habe, wie man diesen Wunsch technisch umsetzen könne. Die Antwort kam prompt: „Eine Idee? Viel mehr als das. Wir haben für diese Lösung sogar ein erteiltes Patent!“
Dieses besagte Schutzrecht sprachen wir wenig später gemeinsam durch und nahmen Jens Nörthemann aus der Entwicklungswerkstatt mit hinzu, der sich ebenfalls für die Idee interessierte und seine praktischen Kenntnisse und langjährige Erfahrung gleich mit einbrachte. „Das ist doch ein schönes Thema für eine studentische Abschlussarbeit“, war unser gemeinsames Fazit.
Einige Zeit verging, bis ein geeigneter Kandidat für das Thema gefunden wurde. Es sollte sich herausstellen, dass der HAWK-Student Achim Brecht ein wahrer Glücksgriff war, dahingehend, dass er neben seiner schnellen Auffassungsgabe und einem hohen Maß an Fokussiertheit auch eine Ausbildung mitbrachte, welche es ihm ermöglichte, sich zur Not auch einmal selbst an die Maschinen in der Ausbildungswerkstatt zu stellen. Mit tatkräftiger Unterstützung unserer Entwicklungswerkstatt wurden in Rekordzeit gleich zwei Muster unterschiedlicher Reifegrade hergestellt. Die grundsätzliche Funktion wurde mittels eines umgebauten Testzylinders mit angebauter Auslösehydraulik nachgewiesen, welcher ursprünglich für Genium X4 entstand. Zwar wog diese Testapparatur stolze 7kg, konnte aber von Sven Zarling dennoch erfolgreich getestet werden. Im nächsten Schritt und alles noch im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde die Hydraulik auf ein Zehntel ihres Gewichts geschrumpft und in ein ca. 700g schweres, modifiziertes 3R31 eingebaut. Auch dieses finale Muster wurde erfolgreich erprobt und schließlich bei The Garage 2024 einem größeren Publikum vorgestellt.
Um auf die eigentliche Frage „Was bedeuten unsere Werte für dich?“ zurückzukehren: Erfinderisch war die Idee, das Entriegeln des Gelenks mit einer momenten- und zeitgesteuerten Hydraulik, statt mit einem Zugseil umzusetzen. Smart ist diese Lösung deswegen, weil ein solches Gelenk es einer Vielzahl von Nutzern ermöglicht, sich auf deutlich einfachere Weise hinzusetzen. Und warum nun verlässlich? Weil auf die am Projekt beteiligten Personen stets Verlass ist, wenn es darum geht:
Ein menschliche Komponente gibt es auch: In den gesammelten Werken eines ehemaligen Kollegen fand ich eine frühe Schaltung aus dem Jahre 2005, die nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert. Menschlich ist, dass gut Ding Weile hat, aber offenbar irgendwann die Sterne günstig stehen.
2 Ergebnisse von insgesamt 2

Marie-Louise Uhde, Deutschland
Den Content für unseren Ottobock-Karriere Instagram-Account kann ich nur umsetzen, weil viele Kolleginnen und Kollegen, besonders unsere Auszubildenden und Dual Studierenden, jederzeit offen und unterstützend bei Videodrehs und Projekten mitmachen. Dieses Miteinander macht unsere Arbeit für mich besonders menschlich. Gleichzeitig kann ich kreativ arbeiten und gemeinsam mit dem Team immer neue Ideen entwickeln, um Ottobock als attraktiven Arbeitgeber sichtbar zu machen. Genau darin zeigt sich für mich auch, wie erfinderisch unsere Zusammenarbeit ist.
Den Content für unseren Ottobock-Karriere Instagram-Account kann ich nur umsetzen, weil viele Kolleginnen und Kollegen, besonders unsere Auszubildenden und Dual Studierenden, jederzeit offen und unterstützend bei Videodrehs und Projekten mitmachen. Dieses Miteinander macht unsere Arbeit für mich besonders menschlich. Gleichzeitig kann ich kreativ arbeiten und gemeinsam mit dem Team immer neue Ideen entwickeln, um Ottobock als attraktiven Arbeitgeber sichtbar zu machen. Genau darin zeigt sich für mich auch, wie erfinderisch unsere Zusammenarbeit ist.

Svenja Katharina Kiesling, Österreich
Erfinderisch sind wir vor allem bei technologischen Ideen, von denen es weitaus mehr als Umsetzungs-Ressourcen gibt, sodass die teilweise in der Freizeit vorangetrieben werden. Aber auch in der Entwicklung von Prozessen, dem Umgang mit Vorgaben und bei fehlenden Ressourcen werden wir erfinderisch. In allen Bereichen gibt es Personen, die über den Tellerrand hinausschauen, das Aktuelle hinterfragen und neue Wege beschreiten.
Erfinderisch sind wir vor allem bei technologischen Ideen, von denen es weitaus mehr als Umsetzungs-Ressourcen gibt, sodass die teilweise in der Freizeit vorangetrieben werden. Aber auch in der Entwicklung von Prozessen, dem Umgang mit Vorgaben und bei fehlenden Ressourcen werden wir erfinderisch. In allen Bereichen gibt es Personen, die über den Tellerrand hinausschauen, das Aktuelle hinterfragen und neue Wege beschreiten.
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